Ein PKW war beim Abbiege-Vorgang ins Gleisbett gekommen. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte das Fahrzeug jedoch schon wieder rausgeschoben werden.

Wir wurden zur nachbarschaftlichen Löschhilfe nach Quickborn alarmiert. Es brannte ein an einer Reithalle geparkter Pferdetransporter in voller Ausdehnung. Auch die Hallenwand fing nach einiger Zeit Feuer. Wir versorgten die Drehleiter von Quickborn und sowie zwei weitere Strahlrohre. Mit zwei Atemschutzgeräte-Trupps unterstützten wir die FF Quickborn. Nachdem das Feuer aus war, wurden wir aus dem Einsatz entlassen.

 

Eine ausgelöste Brandmeldeanlage gab Anlass zur Alarmierung.

Beim Eintreffen am Einsatzort konnte von außen nichts festgestellt werden.

Nach Eintreffen des Verantwortlichen konnte das Objekt begangen werden.

Wir übergaben die Einsatzstelle dem Verantwortlichen und beendeten den Einsatz.

Am späten Abend wurden wir zu unserem zweiten Einsatz an diesem Tag alarmiert. Der eCall des Notruf Assistenten eines Ford Fiesta hat nach einem Unfall mit ausgelösten Airbags automatisch einen Notruf abgesetzt. Gemäß der System Funktion hat das System den Standort des Fahrzeuges der Rettungsleitstelle mitgeteilt. Der Disponent wurde im Anschluss über die Freisprechanlage an den Fahrzeuginsassen durchgestellt, konnte aber keinen Kontakt aufnehmen. Über Funk wurden wir auf der Anfahrt dementsprechend informiert. Mit uns wurde parallel, aufgrund der unklaren Lage, der Rettungsdienst mit 2 RTW´s und einem NEF alarmiert. Gleichzeitig wurden auch zwei Streifenwagen dem Einsatz zugeordnet.

Am Einsatzort angekommen fand unser Einsatzleiter mit seinem Assistenten eine offensichtlich u.a. stark alkoholisierte Person außerhalb des Fahrzeuges vor, die ansprechbar war. Anhand des Schadenbild am Fahrzeug und diverser ausgelöster Airbags konnte eine Unversehrtheit des Insassen nicht ausgeschlossen werden. Wir übernahmen daher eine Erstversorgung und übergaben später an den Notarzt und Rettungsdienst. Die Einsatzstelle wurde von uns Brandschutz technisch gesichert und ausgeleuchtet. Nach erfolgter Aufnahme durch die Polizei und einbehalten des Führerscheins haben wir die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und sind eingerückt.

Merke: Don´t drink an drive (!) ist kein dummes Sprichwort! In diesem glimpflichen Fall hätte es auch schlechter, sogar tödlich, ausgehen können. Dank der perfekten Rettungskette und der professionellen Zusammenarbeit aller beteiligten Einheiten konnte schnell gehandelt werden. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit, können aber in Zukunft gerne auf solche Alarmierungen verzichten!